01.02.1983 - 01.02.2015
32 Jahre

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Felix - Copyright Gabi Metz

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Der nachfolgende Artikel ist in  “Our Cats”, Ausgabe 11/02 erschienen und wurde in Zusammenarbeit mit Gabi Metz erstellt

Burma-Katzen

Zauberhafte Wesen, deren Herz für Menschen schlägt

Wer einer Burma-Katze begegnet, wird sich ihrem charmanten Wesen nur schwer entziehen können. Freundlich und aufgeschlossen sucht diese Rasse den Kontakt zu Menschen. Nicht umsonst trägt sie den Beinamen “Menschenkatze”. Burmesen sind zwar relativ unaufdringlich, aber dennoch wissen sie genau, wie sie sich in den Mittelpunkt spielen können. Ihr Temperament ist einfach mitreissend. Ihr Erfindungsreichtum und ihre Intelligenz überraschen immer wieder.

Spielfreude und ein ausgeprägter Bewegungsdrang sind weitere Charakteristika dieser exklusiven Katzenrasse. Hat der Mensch gerade keine Zeit, werden die Artgenossen zum Spielen und Toben aufgefordert. Burma-Katzen lieben die Geselligkeit und deshalb ist es schön, wenn man ihnen den Kontakt zu Artgenossen ermöglicht.

Man sollte sich jedoch darauf einstellen, dass Burma-Katzen ein recht dominantes Wesen haben und dazu neigen, Vertreter anderer Katzenrassen kurzerhand “unterzubuttern”. Das heisst nicht, dass Burmesen ihre Artgenossen wirklich unterdrücken, aber sie wollen die Führung innerhalb der Katzengruppe übernehmen und bestimmen, was gemacht wird. Dies erweist sich als Vorteil, wenn bereits andere Katzen im Haushalt leben und erleichtert die Integration.

Wo kommen sie her?

Burma-Katzen stammen aus dem südostasiatischen Raum und sind relativ eng mit der Siamkatze verwandt. Ahnen unserer heutigen Burma-Katze sind bereits für das 15. Jahrhundert nachgewiesen. Allerdings lag ihr Hauptverbreitungsgebiet damals in Thailand und nicht in Burma.

Das Smud Kot-Pergament, eine burmesische Handschrift aus der Ayudhya-Zeit (1350-1767) berichtet, dass die Burma-Katze, die damals noch den klangvollen Namen ”Thong-Daeng”  (“Thong-Daeng” bedeutet: Gold-Rot = Kupferkatze/gelehrige Schönheit) trug, eine der 16 Katzenrassen war, welche von den Tempelgelehrten als Glückskatzen verehrt wurden. Auch der Name “Supalak” (= gute, schöne Eigenschaft) war eine geläufige Bezeichnung für die Burma-Katze.

Kupferfell und Sonnenaugen

Die zeitgenössische Beschreibung der Burma-Katze zeugt von großer Zuneigung: “Die braune Farbe ihres Fells glänzt hell wie Kupfer. Ihre Augen leuchten wie die Sonne, wenn sie am höchsten steht. Alle gefährlichen Dinge werden vertrieben und alles Böse in Wohlwollen verwandelt.” Wer nach Burma, Thailand oder in angrenzende Gebiete reist, kann durchaus das Glück haben, auf Katzen zu treffen, die unseren Burma-Katzen ähneln. In einigen Tempelanlagen kann man Mönche beobachten, die mit ihren Katzen kleine Kunststücke vorführen.

Natürlich ranken sich auch zahlreiche Sagen und Legenden um den Ursprung der Rasse: Einige Legenden berichten, Burmesen seien von den Göttern gesandte Katzen, die in Tempeln wohnen. Anderen Quellen ist zu entnehmen, Burma-Katzen seien seit jeher die Lieblinge reicher und blaublütiger Menschen gewesen. Nur der asiatischen Aristokratie sei die Entstehung dieser exklusiven Rasse zu verdanken.

Eine junge Rasse

Auch wenn Sagen und Legenden meistens wesentlich unterhaltsamer sind als die Wirklichkeit, ist davon auszugehen, dass sich im Schlanktyp stehende Katzen aufgrund der harten Lebensbedingungen entwickelt haben. Daraus resultiert auch die Triebhaftigkeit und Fruchtbarkeit vieler im orientalischen Typ stehender Katzen: Ungünstige Lebensumstände bewirken eine hohe Mortalität. Viel Nachwuchs sichert wiederum den Fortbestand der Art.

Burmesen zählen neben Siamkatzen zwar zu den ältesten orientalischen Katzenrassen in Europa und gehören neben Persern und Siamkatzen sogar zu den beliebtesten Rassen in England und den USA, aber dennoch ist ihre züchterische Geschichte relativ jung. Offensichtlich wurde die erste Burma-Katze erst 1930 nach Amerika importiert.

Ein Hoch auf den Schiffsarzt!

Eine zauberhafte Katzendame mit dem orientalischen Namen “Wong Mau” gilt hinlänglich als Stammmutter der amerikanischen Burmesen-Zucht. Dass sie ihren Weg nach Amerika fand, ist dem pensionierten Psychiater der US-Navy Dr. Joseph Thompson zu verdanken, der “Wong Mau” auf dem Wasserweg nach Kalifornien mitnahm. Thompson war selbst ein begeisterter Katzenzüchter und hatte mit dem Katzen-Import eindeutig ein gutes Auge für das Besondere bewiesen.

In Amerika wusste man zuerst wenig mit der orientalisch geprägten Katze anzufangen. Viele vermeintliche Katzenkenner bezeichneten sie schlechthin als eine viel zu dunkel geratene Siamkatze mit einem plumpen Körperbau.

Der erste Zuchtversuch sollte jedoch das Gegenteil beweisen: ”Wong Mau”wurde mit einem typvollen Siamkater verpaart. In der Tat hatte es Thompson nicht mit einer zobelfarbenen reinerbigen Siamesin zu tun, sondern mit einem echten Hybriden: In der Wurfkiste lagen sowohl Siam-Burma-Hybriden als auch reinerbige Siamkitten! Folglich trug “Wong Mau” das Point-Gen der Siamesen und ein weiteres Gen, das für eine wesentlich dunklere Fellfarbe verantwortlich war. Aus heutiger Sicht gesehen handelte es sich bei “Wong Mau” höchstwahrscheinlich um einen Hybriden.

Nun wollten es die Zuchtexperten genau wissen: Sie verpaarten die Hybriden des Wurfes untereinander und konnten wenige Zeit später die ersten reinrassigen Burmesen verzeichnen. Die Enkel der 1. Importkatze erfüllten die kühnsten Erwartungen der Cat-Fancy.

“Wong Mau” durchlief neben ihrer Funktion als Stammmutter einer herrlichen Katzenrasse übrigens eine weitere Laufbahn: Dr. Thompson setzte sie als Therapiekatze ein und ergänzte dadurch das therapeutische Programm seiner psychiatrischen Praxis.

Der Siegeszug beginnt

Dank des engagierten Einsatzes des Schiffsarztes Dr. Joseph Thompson wurde die Rasse Burma 1936 erstmalig für Ausstellungen zugelassen und somit als eigenständige Rasse anerkannt. 17 Jahre später wurde ein striktes Reglement erlassen: Die CFA veranlasste, dass keine Hybriden mehr für die Burma-Zucht zugelassen werden durften. Die Züchter sollten sich konsequent auf den Einsatz reinerbiger Tiere beschränken.

Zu dieser Zeit hatten Burma-Katzen bereits ihren Siegeszug durch Europa angetreten: 1949 gelangte die erste Burma-Katze nach England und sorgte dafür, dass die Rasse die Herzen der Katzenliebhaber im Sturm eroberte. Mitte der 50er Jahre schwappte die Welle der Burma-Euphorie auch auf das europäische Festland über. Circa 1965 gelangten die ersten Burmesen über Dänemark nach Deutschland.

Die erste blaue Burmesin

1955 ging ein Aufschrei der Begeisterung durch die englische Burma-Züchter-Szene: Die braune Burma-Katze “Chinki Golden Gay” brachte vier gesunde Kitten zur Welt. Eines zeigte eine deutlich hellere Farbe als seine Wurfgeschwister. “Watson’s Sealcoat Blue Surprise” war die erste blaue Burma-Katze! Eine Rückkreuzung zwischen “Watson’s Sealcoat Blue Surprise” und ihrem Vater “Casa Gatos Darkee” ergab wiederum einen Wurf mit mehreren blaugrauen Burma-Kitten. Die weiche graublaue Tönung mit einem attraktiven Zinnschimmer auf den Ohren, im Gesicht und an den Pfoten fand begeisterte Anhänger.

Die Entstehung der blauen Farbvarietät war der Einkreuzung von Siamkatzen zu verdanken. Das Burma-Braun und das Sealpoint der Siamkatzen gehören zur selben Albinoserie. Das Gleiche gilt für die verdünnten Farben Blau, Chocolate, Lilac etc. Es ist offensichtlich, dass einige Sealpoint-Siamesen bereits in den 40er und 50er Jahren das rezessive Gen für Blau in sich trugen.

Immer schönere Farben

In den letzten Jahrzehnten hat sich viel getan: Gegen Ende der 50er Jahre wurden in den USA die ersten chocolatefarbenen Burmesen gezüchtet. Anfang der 70er Jahre erkannten die Zuchtverbände auch die Farbe Lilac an. Rote und cremefarbene Burmesen hatte es bereits vor der Anerkennung der Lilac-Burmesen gegeben; Mitte der 70er Jahre wurden auch sie als offizielle Farbvarietäten anerkannt. Die Anerkennung der vier Tortie-Farben erfolgte Ende der 70er Jahre.

Die aktuelle Burma-Zucht präsentiert sich mit zehn faszinierenden Farbschlägen, wobei die einzelnen Varietäten inzwischen eine gute züchterische Qualität aufweisen. Das war nicht immer so: In der Vergangenheit erwiesen sich insbesondere die Rot- und Creme-Varietäten als äußerst schwierig. Typvolle Tiere in diesen Farben waren außerordentlich selten. Allerdings gibt es auch heutzutage nur relativ wenige Züchter, denen es gelingt, wirklich typvolle Rot- und Creme-Burmesen zu züchten.

Neben England und den USA haben auch Australien und Neuseeland einen hohen Stellenwert innerhalb der Burma-Zucht erreicht. Aus Australien und Neuseeland stammen viele Silbervarietäten. Allerdings gilt England nach wie vor als das eigentliche Ursprungsland der Burma-Zucht. “Die Engländer haben sich außerordentlich um die Zucht bemüht und Großes geleistet.”, so Heidi Schulz, eine Burma-Züchterin mit über 20 Jahren Erfahrung.

Kleine Raubtiere mit athletischen Muskeln

Der europäische Standard (der übrigens stark vom amerikanischen abweicht!) schreibt vor, dass Burma-Katzen einen mittelgroßen Körper von mittlerer Länge haben sollen. Der Körperbau darf keinesfalls dem einer Siamkatze oder dem von Europäisch- beziehungsweise Britisch- Kurzhaar-Katzen ähneln.

Burmesen sind trotz des elegant wirkenden Typs recht kompakt, erstaunlich muskulös und bringen mehr Gewicht auf die Waage, als man vermuten sollte. Ihr Brustkorb ist relativ breit. Eine kletternde Burma-Katze erinnert bezüglich ihrer muskulösen Struktur tatsächlich an größere Gattungsvertreter wie Löwen oder Tiger.

Der gerade Rücken, der keinesfalls in eine ansteigende Hinterpartie übergehen darf, verleiht der Burma-Katze einen überaus harmonischen Gesamteindruck. Die eleganten Beine werden durch zierliche ovale Pfoten ergänzt.

Der Schwanz ist mittellang. Er darf an der Schwanzwurzel keinesfalls zu dick sein und sollte eine abgerundete Spitze aufweisen.

Verführerisches Fell

Die vom europäischen Standard geforderte Kopfform verleiht der Burma-Katze ihren rassetypischen Gesichtsausdruck: Der gesamte Kopf wirkt wie ein abgerundeter Keil. Die breite Stirn ist leicht gerundet und wird durch herrlich weit gesetzte, mittelgroße, tief angesetzte Ohren ergänzt, die an den Spitzen eine leichte Abrundung aufweisen. Der Kiefer der Burmesen ist relativ breit; das Kinn ist ausgesprochen kräftig. Die Nase verfügt über einen deutlichen Stop. Die Nasenlinie sollte möglichst gerade verlaufen.

Natürlich tragen vor allem die ausdrucksstarken leuchtenden Augen zur bezaubernden Wirkung der Burmesen bei: Sie sind groß und bestechen in den attraktivsten Farben von goldgelb bis chartreuse. Das obere Augenlid zeigt die typische gekrümmte orientalische Linie, wogegen das Unterlid gerundet verläuft.

Das Fell der äußerst langlebigen Burmesen (15-20 Jahre sind keine Seltenheit!) lädt geradezu zum Streicheln ein: Es liegt eng am Körper an und verfügt über einen herrlichen seidigen Glanz. Es ist kurz und fein. Unterwolle ist laut Standard nicht erwünscht.

Farbvarietäten

Burma-typische Farbschläge sind generell dadurch gekennzeichnet, dass die Körperunterseite heller ist als die Färbung von Rücken und Beinen. Die Abzeichen am Gesicht und an den Ohren hingegen sind dunkler als der restliche Körper. Der Farbverlauf ist fließend; das Fell darf keine Smoke-Effekte oder Ticking aufweisen. Es ist abgestuft durchgefärbt. Zurzeit gibt es innerhalb der Zucht folgende Farben: Braun, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, CremeBraun-Tortie, Blau-Tortie, Chocolate-Tortie und Lilac-Tortie.

Menschenkatzen

Abgesehen von den traumhaft schönen Farben, ist es natürlich das liebenswerte Wesen, das Burmesen so unwiderstehlich macht. “Ein markantes Merkmal der Burmesen ist, dass sie ihren Menschenfreund gerne begleiten”, lacht Heidi Schulz. Diese Eigenschaft kommt natürlich jedem entgegen, der seine Katze regelmäßig ausstellt oder sie gerne mit in den Urlaub nimmt. “Für Burmakatzen ist der Kontakt zu ihrem Menschen wichtiger als ihr Revier. In diesem Punkt unterscheiden sich Burmesen von den meisten anderen Katzenrassen”, fügt die erfahrene Züchterin hinzu.

Erwähnenswert ist auch die markante Stimme der Burmesen. Es handelt sich nämlich um eine äußerst redselige Rasse, die ihren Stimmungsschwankungen durch den Einsatz der unterschiedlichsten Tonlagen Ausdruck verleiht. Abgesehen von der Zeit der Rolligkeit ist die Stimme der Burmesen durchaus angenehm und wird in der Regel keinesfalls als belästigend empfunden. “Sie führen mit ihrem Menschen regelrechte Gespräche”, berichtet Heidi Schulz.

Streicheleinheiten und Schmusestunden zählen ebenfalls zu den grundlegenden Bedürfnissen einer Burma-Katze. Sie sucht den Körperkontakt zu ihrem Menschen und zu Artgenossen. Gruppen von Burma-Katzen liegen oft eng aneinander gekuschelt beisammen und schnurren wohlig. Der Körperkontakt zum Zweibeiner ist für Burmesen allerdings ganz besonders wichtig und wird jederzeit akzeptiert. “Immer dann, wenn dem Menschen danach ist mit seiner Katze zu schmusen, ist das möglich”, versichert Heidi Schulz.

20 Jahre Burma-Zucht

Die Düsseldorferin, die dieses Jahr ihr 20. Züchterjubiläum feiert, weiß wovon sie spricht. “20 Jahre Katzen züchten, das ist eine lange Zeit. Was zunächst als Hobby begann und es auch bis heute noch ist, wurde mit den Jahren eine ernsthaftere Angelegenheit. Genetik lernen und beherrschen und Fingerspitzengefühl für erfolgreiche Verpaarungen gehören dazu. Mit den Jahren habe ich mich zu einem Experten in Katzenfragen entwickelt. Pflege, Gesundheit, Homöopathie, Aufzucht (Handaufzucht). Wer 20 Jahre erfolgreich züchten will, muss sich um ein hohes Maß an Fachwissen bemühen, vor allen Dingen, wenn jahrelang Linienzucht betrieben wird”, so Heidi Schulz.

“Katzen-Diplomatie”

Die Abgabe von vier Jungtieren an den Britischen Botschafter Sir Paul Lever und Lady Patricia Lever sowie den Britischen Generalkonsul a.D. Brian Rose und eine Mitarbeiterin der Britischen Botschaft, bildet einen der viele Höhepunkte der Züchterkarriere der Burma-Expertin. “Sir Paul und Lady Lever hier bei uns begrüßen zu dürfen, damit sie sich ihre zukünftigen Katzenkinder aussuchen konnten und später dann nach Berlin zu fahren, um die Jungtiere in ihr neues Zuhause zu bringen und in der Residenz der Britischen Botschaft, sich wenige Seiten hinter der Queen in das Gästebuch eintragen zu können, zu speisen und übernachten zu dürfen, das war schon ein Erlebnis. Dass es unseren Katzen Cuthbert und Clarice dort gut geht, davon konnten wir uns in diesem Jahr überzeugen, als wir im Juni anlässlich des 50. Thronjubiläums der Queen vom Botschafter und der Lady persönlich zur “Golden Jubilee Party” eingeladen wurden”, erzählt Heidi Schulz.

Kurz-Standard: Burma

Kopf:

Von vorne: Kurzer Keil; breit an den Backenknochen; zur Schnauze hin stumpf zulaufend. Oberer Kopfteil breit und von guter Höhe. Zwischen den Ohren breit und leicht gerundet; Nasenspitze und Kinn bilden eine senkrechte Linie.

Nase:

Deutliche Einbuchtung am Ansatz (Stop).

Kiefer:

Breit am Kiefergelenk.

Kinn:

Kräftig; im Profil muss es einen kräftigen Unterkiefer zeigen.

Ohren:

Mittelgroß (Ausnahme: Jungtiere), breit im Ansatz mit leicht gerundeten Spitzen. Weit auseinander gesetzt; die Außenlinie folgt dem oberen Teil des Gesichtes.

Augen:

Weit auseinander stehend, ausdrucksvoll, lebhaft, leuchtend. Farben: Von gelb bis chartreuse. Goldenes Gelb ist erwünscht.

Körper:

Mittlere Länge, muskulös, kompakt, schwerer als das  Aussehen vorgibt. Brust: Kräftig, im Profil gerundet. Rücken: Gerade.

Beine:

Schlank, proportional zum Körper passend. Pfoten: Oval, klein, in Proportion zum Körper.

Schwanz:

Gerade, mittellang, mitteldick an der Wurzel, endet in einer abgerundeten Spitze.

Fell:

Sehr kurz, fein, seidig, glänzend, eng anliegend, fast ohne Unterwolle.

Farben:

Braun, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, CremeBraun-Tortie, Blau-Tortie, Chocolate-Tortie, Lilac-Tortie. Bei allen Farben Unterkörper heller als Rücken und Beine. Gleichmäßig abgestufte Färbung; das Haar wird zur Wurzel hin heller. Gesicht und Ohren können etwas Kontrast zeigen. Alle Varietäten ohne Streifen oder Musterung.

Wesen:

Aufmerksam, aktiv, intelligent, freundlich, menschenbezogen, anhänglich, temperamentvoll, erfindungsreich, liebebedürftig.

Besonderheit:

Burmesen zählen zu den langlebigsten Katzenrassen.

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