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Der nachfolgende Artikel ist in “Our Cats”, Ausgabe 11/02 erschienen und wurde in Zusammenarbeit mit Gabi Metz erstellt

Burma-Katzen

 

Zauberhafte Wesen, deren Herz fĂŒr Menschen schlĂ€gt

 

Wer einer Burma-Katze begegnet, wird sich ihrem charmanten Wesen nur schwer entziehen können. Freundlich und aufgeschlossen sucht diese Rasse den Kontakt zu Menschen. Nicht umsonst trĂ€gt sie den Beinamen „Menschenkatze“. Burmesen sind zwar relativ unaufdringlich, aber dennoch wissen sie genau, wie sie sich in den Mittelpunkt spielen können. Ihr Temperament ist einfach mitreißend. Ihr Erfindungsreichtum und ihre Intelligenz ĂŒberraschen immer wieder.

 

Spielfreude und ein ausgeprÀgter Bewegungsdrang sind weitere Charakteristika dieser exklusiven Katzenrasse. Hat der Mensch gerade keine Zeit, werden die Artgenossen zum Spielen und Toben aufgefordert. Burma-Katzen lieben die Geselligkeit und deshalb ist es schön, wenn man ihnen den Kontakt zu Artgenossen ermöglicht.

 

Man sollte sich jedoch darauf einstellen, dass Burma-Katzen ein recht dominantes Wesen haben und dazu neigen, Vertreter anderer Katzenrassen kurzerhand „unterzubuttern“. Das heißt nicht, dass Burmesen ihre Artgenossen wirklich unterdrĂŒcken, aber sie wollen die FĂŒhrung innerhalb der Katzengruppe ĂŒbernehmen und bestimmen, was gemacht wird. Dies erweist sich als Vorteil, wenn bereits andere Katzen im Haushalt leben und erleichtert die Integration.

 

Wo kommen sie her?

 

Burma-Katzen stammen aus dem sĂŒdostasiatischen Raum und sind relativ eng mit der Siamkatze verwandt. Ahnen unserer heutigen Burma-Katze sind bereits fĂŒr das 15. Jahrhundert nachgewiesen. Allerdings lag ihr Hauptverbreitungsgebiet damals in Thailand und nicht in Burma.

 

Das Smud Kot-Pergament, eine burmesische Handschrift aus der Ayudhya-Zeit (1350-1767) berichtet, dass die Burma-Katze, die damals noch den klangvollen Namen „Thong-Daeng“ („Thong-Daeng“ bedeutet: Gold-Rot = Kupferkatze/gelehrige Schönheit) trug, eine der 16 Katzenrassen war, welche von den Tempelgelehrten als GlĂŒckskatzen verehrt wurden. Auch der Name „Supalak“ (= gute, schöne Eigenschaft) war eine gelĂ€ufige Bezeichnung fĂŒr die Burma-Katze.

 

Kupferfell und Sonnenaugen

 

Die zeitgenössische Beschreibung der Burma-Katze zeugt von großer Zuneigung: „Die braune Farbe ihres Fells glĂ€nzt hell wie Kupfer. Ihre Augen leuchten wie die Sonne, wenn sie am höchsten steht. Alle gefĂ€hrlichen Dinge werden vertrieben und alles Böse in Wohlwollen verwandelt.“ Wer nach Burma, Thailand oder in angrenzende Gebiete reist, kann durchaus das GlĂŒck haben, auf Katzen zu treffen, die unseren Burma-Katzen Ă€hneln. In einigen Tempelanlagen kann man Mönche beobachten, die mit ihren Katzen kleine KunststĂŒcke vorfĂŒhren.

 

NatĂŒrlich ranken sich auch zahlreiche Sagen und Legenden um den Ursprung der Rasse: Einige  Legenden berichten, Burmesen seien von den Göttern gesandte Katzen, die in Tempeln wohnen. Anderen Quellen ist zu entnehmen, Burma-Katzen seien seit jeher die Lieblinge reicher und blaublĂŒtiger Menschen gewesen. Nur der asiatischen Aristokratie sei die Entstehung dieser exklusiven Rasse zu verdanken.

 

Eine junge Rasse

 

Auch wenn Sagen und Legenden meistens wesentlich unterhaltsamer sind als die Wirklichkeit, ist davon auszugehen, dass sich im Schlanktyp stehende Katzen aufgrund der harten Lebensbedingungen entwickelt haben. Daraus resultiert auch die Triebhaftigkeit und Fruchtbarkeit vieler im orientalischen Typ stehender Katzen: UngĂŒnstige LebensumstĂ€nde bewirken eine hohe MortalitĂ€t. Viel Nachwuchs sichert wiederum den Fortbestand der Art.

 

Burmesen zĂ€hlen neben Siamkatzen zwar zu den Ă€ltesten orientalischen Katzenrassen in Europa und gehören neben Persern und Siamkatzen sogar zu den beliebtesten Rassen in England und den USA, aber dennoch ist ihre zĂŒchterische Geschichte relativ jung. Offensichtlich wurde die erste Burma-Katze erst 1930 nach Amerika importiert.

Ein Hoch auf den Schiffsarzt!

 

Eine zauberhafte Katzendame mit dem orientalischen Namen „Wong Mau“ gilt hinlĂ€nglich als Stammmutter der amerikanischen Burmesen-Zucht. Dass sie ihren Weg nach Amerika fand, ist dem pensionierten Psychiater der US-Navy Dr. Joseph Thompson zu verdanken, der „Wong Mau“ auf dem Wasserweg nach Kalifornien mitnahm. Thompson war selbst ein begeisterter KatzenzĂŒchter und hatte mit dem Katzen-Import eindeutig ein gutes Auge fĂŒr das Besondere bewiesen.

 

In Amerika wusste man zuerst wenig mit der orientalisch geprÀgten Katze anzufangen. Viele vermeintliche Katzenkenner bezeichneten sie schlechthin als eine viel zu dunkel geratene Siamkatze mit einem plumpen Körperbau.

 

Der erste Zuchtversuch sollte jedoch das Gegenteil beweisen: „Wong Mau“ wurde mit einem typvollen Siamkater verpaart. In der Tat hatte es Thompson nicht mit einer zobelfarbenen reinerbigen Siamesin zu tun, sondern mit einem echten Hybriden: In der Wurfkiste lagen sowohl Siam-Burma-Hybriden als auch reinerbige Siamkitten! Folglich trug „Wong Mau“ das Point-Gen der Siamesen und ein weiteres Gen, das fĂŒr eine wesentlich dunklere Fellfarbe verantwortlich war. Aus heutiger Sicht gesehen handelte es sich bei „Wong Mau“ höchstwahrscheinlich um einen Hybriden.

 

Nun wollten es die Zuchtexperten genau wissen: Sie verpaarten die Hybriden des Wurfes untereinander und konnten wenige Zeit spĂ€ter die ersten reinrassigen Burmesen verzeichnen. Die Enkel der 1. Importkatze erfĂŒllten die kĂŒhnsten Erwartungen der Cat-Fancy.

 

„Wong Mau“ durchlief neben ihrer Funktion als Stammmutter einer herrlichen Katzenrasse ĂŒbrigens eine weitere Laufbahn: Dr. Thompson setzte sie als Therapiekatze ein und ergĂ€nzte dadurch das therapeutische Programm seiner psychiatrischen Praxis.

 

Der Siegeszug beginnt

 

Dank des engagierten Einsatzes des Schiffsarztes Dr. Joseph Thompson wurde die Rasse Burma 1936 erstmalig fĂŒr Ausstellungen zugelassen und somit als eigenstĂ€ndige Rasse anerkannt. 17 Jahre spĂ€ter wurde ein striktes Reglement erlassen: Die CFA veranlasste, dass keine Hybriden mehr fĂŒr die Burma-Zucht zugelassen werden durften. Die ZĂŒchter sollten sich konsequent auf den Einsatz reinerbiger Tiere beschrĂ€nken.

 

Zu dieser Zeit hatten Burma-Katzen bereits ihren Siegeszug durch Europa angetreten: 1949 gelangte die erste Burma-Katze nach England und sorgte dafĂŒr, dass die Rasse die Herzen der Katzenliebhaber im Sturm eroberte. Mitte der 50er Jahre schwappte die Welle der Burma-Euphorie auch auf das europĂ€ische Festland ĂŒber. Circa 1965 gelangten die ersten Burmesen ĂŒber DĂ€nemark nach Deutschland.

 

Die erste blaue Burmesin

 

1955 ging ein Aufschrei der Begeisterung durch die englische Burma-ZĂŒchter-Szene: Die braune Burma-Katze „Chinki Golden Gay“ brachte vier gesunde Kitten zur Welt. Eines zeigte eine deutlich hellere Farbe als seine Wurfgeschwister. „Watson’s Sealcoat Blue Surprise“ war die erste blaue Burma-Katze! Eine RĂŒckkreuzung zwischen „Watson’s Sealcoat Blue Surprise“ und ihrem Vater „Casa Gatos Darkee“ ergab wiederum einen Wurf mit mehreren blaugrauen Burma-Kitten. Die weiche graublaue Tönung mit einem attraktiven Zinnschimmer auf den Ohren, im Gesicht und an den Pfoten fand begeisterte AnhĂ€nger.

 

Die Entstehung der blauen FarbvarietĂ€t war der Einkreuzung von Siamkatzen zu verdanken. Das Burma-Braun und das Sealpoint der Siamkatzen gehören zur selben Albinoserie. Das Gleiche gilt fĂŒr die verdĂŒnnten Farben Blau, Chocolate, Lilac etc. Es ist offensichtlich, dass einige Sealpoint-Siamesen bereits in den 40er und 50er Jahren das rezessive Gen fĂŒr Blau in sich trugen.

 

Immer schönere Farben

 

In den letzten Jahrzehnten hat sich viel getan: Gegen Ende der 50er Jahre wurden in den USA die ersten chocolatefarbenen Burmesen gezĂŒchtet. Anfang der 70er Jahre erkannten die ZuchtverbĂ€nde auch die Farbe Lilac an. Rote und cremefarbene Burmesen hatte es bereits vor der Anerkennung der Lilac-Burmesen gegeben; Mitte der 70er Jahre wurden auch sie als offizielle FarbvarietĂ€ten anerkannt. Die Anerkennung der vier Tortie-Farben erfolgte Ende der 70er Jahre.

Die aktuelle Burma-Zucht prĂ€sentiert sich mit zehn faszinierenden FarbschlĂ€gen, wobei die einzelnen VarietĂ€ten inzwischen eine gute zĂŒchterische QualitĂ€t aufweisen. Das war nicht immer so: In der Vergangenheit erwiesen sich insbesondere die Rot- und Creme-VarietĂ€ten als Ă€ußerst schwierig. Typvolle Tiere in diesen Farben waren außerordentlich selten. Allerdings gibt es auch heutzutage nur relativ wenige ZĂŒchter, denen es gelingt, wirklich typvolle Rot- und Creme-Burmesen zu zĂŒchten.

Neben England und den USA haben auch Australien und Neuseeland einen hohen Stellenwert innerhalb der Burma-Zucht erreicht. Aus Australien und Neuseeland stammen viele SilbervarietĂ€ten. Allerdings gilt England nach wie vor als das eigentliche Ursprungsland der Burma-Zucht. „Die EnglĂ€nder haben sich außerordentlich um die Zucht bemĂŒht und Großes geleistet“, so Heidi Schulz, eine Burma-ZĂŒchterin mit ĂŒber 20 Jahren Erfahrung.

 

Kleine Raubtiere mit athletischen Muskeln

 

Der europĂ€ische Standard (der ĂŒbrigens stark vom amerikanischen abweicht!) schreibt vor, dass Burma-Katzen einen mittelgroßen Körper von mittlerer LĂ€nge haben sollen. Der Körperbau darf keinesfalls dem einer Siamkatze oder dem von EuropĂ€isch- beziehungsweise Britisch- Kurzhaar-Katzen Ă€hneln.

Burmesen sind trotz des elegant wirkenden Typs recht kompakt, erstaunlich muskulös und bringen mehr Gewicht auf die Waage, als man vermuten sollte. Ihr Brustkorb ist relativ breit. Eine kletternde Burma-Katze erinnert bezĂŒglich ihrer muskulösen Struktur tatsĂ€chlich an grĂ¶ĂŸere Gattungsvertreter wie Löwen oder Tiger.

 

Der gerade RĂŒcken, der keinesfalls in eine ansteigende Hinterpartie ĂŒbergehen darf, verleiht der Burma-Katze einen ĂŒberaus harmonischen Gesamteindruck. Die eleganten Beine werden durch zierliche ovale Pfoten ergĂ€nzt.

Der Schwanz ist mittellang. Er darf an der Schwanzwurzel keinesfalls zu dick sein und sollte eine abgerundete Spitze aufweisen.

 

VerfĂŒhrerisches Fell

 

Die vom europĂ€ischen Standard geforderte Kopfform verleiht der Burma-Katze ihren rassetypischen Gesichtsausdruck: Der gesamte Kopf wirkt wie ein abgerundeter Keil. Die breite Stirn ist leicht gerundet und wird durch herrlich weit gesetzte, mittelgroße, tief angesetzte Ohren ergĂ€nzt, die an den Spitzen eine leichte Abrundung aufweisen. Der Kiefer der Burmesen ist relativ breit; das Kinn ist ausgesprochen krĂ€ftig. Die Nase verfĂŒgt ĂŒber einen deutlichen Stop. Die Nasenlinie sollte möglichst gerade verlaufen. 

 

NatĂŒrlich tragen vor allem die ausdrucksstarken leuchtenden Augen zur bezaubernden Wirkung der Burmesen bei: Sie sind groß und bestechen in den attraktivsten Farben von goldgelb bis chartreuse. Das obere Augenlid zeigt die typische gekrĂŒmmte orientalische Linie, wogegen das Unterlid gerundet verlĂ€uft.

 

Das Fell der Ă€ußerst langlebigen Burmesen (15-20 Jahre sind keine Seltenheit!) lĂ€dt geradezu zum Streicheln ein: Es liegt eng am Körper an und verfĂŒgt ĂŒber einen herrlichen seidigen Glanz. Es ist kurz und fein. Unterwolle ist laut Standard nicht erwĂŒnscht.

 

FarbvarietÀten

 

Burma-typische FarbschlĂ€ge sind generell dadurch gekennzeichnet, dass die Körperunterseite heller ist als die FĂ€rbung von RĂŒcken und Beinen. Die Abzeichen am Gesicht und an den Ohren hingegen sind dunkler als der restliche Körper. Der Farbverlauf ist fließend; das Fell darf keine Smoke-Effekte oder Ticking aufweisen. Es ist abgestuft durchgefĂ€rbt. Zurzeit gibt es innerhalb der Zucht folgende Farben: Braun, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, CremeBraun-Tortie, Blau-Tortie, Chocolate-Tortie und Lilac-Tortie.

 

Menschenkatzen

 

Abgesehen von den traumhaft schönen Farben, ist es natĂŒrlich das liebenswerte Wesen, das Burmesen so unwiderstehlich macht. „Ein markantes Merkmal der Burmesen ist, dass sie ihren Menschenfreund gerne begleiten“, lacht Heidi Schulz. Diese Eigenschaft kommt natĂŒrlich jedem entgegen, der seine Katze regelmĂ€ĂŸig ausstellt oder sie gerne mit in den Urlaub nimmt. „FĂŒr Burmakatzen ist der Kontakt zu ihrem Menschen wichtiger als ihr Revier. In diesem Punkt unterscheiden sich Burmesen von den meisten anderen Katzenrassen“, fĂŒgt die erfahrene ZĂŒchterin hinzu.

 

ErwĂ€hnenswert ist auch die markante Stimme der Burmesen. Es handelt sich nĂ€mlich um eine Ă€ußerst redselige Rasse, die ihren Stimmungsschwankungen durch den Einsatz der unterschiedlichsten Tonlagen Ausdruck verleiht. Abgesehen von der Zeit der Rolligkeit ist die Stimme der Burmesen durchaus angenehm und wird in der Regel keinesfalls als belĂ€stigend empfunden. „Sie fĂŒhren mit ihrem Menschen regelrechte GesprĂ€che“, berichtet Heidi Schulz.

 

Streicheleinheiten und Schmusestunden zĂ€hlen ebenfalls zu den grundlegenden BedĂŒrfnissen einer Burma-Katze. Sie sucht den Körperkontakt zu ihrem Menschen und zu Artgenossen. Gruppen von Burma-Katzen liegen oft eng aneinander gekuschelt beisammen und schnurren wohlig. Der Körperkontakt zum Zweibeiner ist fĂŒr Burmesen allerdings ganz besonders wichtig und wird jederzeit akzeptiert. „Immer dann, wenn dem Menschen danach ist mit seiner Katze zu schmusen, ist das möglich“, versichert Heidi Schulz.

 

20 Jahre Burma-Zucht

 

Die DĂŒsseldorferin, die dieses Jahr ihr 20. ZĂŒchterjubilĂ€um feiert, weiß wovon sie spricht. „20 Jahre Katzen zĂŒchten, das ist eine lange Zeit. Was zunĂ€chst als Hobby begann und es auch bis heute noch ist, wurde mit den Jahren eine ernsthaftere Angelegenheit. Genetik lernen und beherrschen und FingerspitzengefĂŒhl fĂŒr erfolgreiche Verpaarungen gehören dazu. Mit den Jahren habe ich mich zu einem Experten in Katzenfragen entwickelt. Pflege, Gesundheit, Homöopathie, Aufzucht (Handaufzucht). Wer 20 Jahre erfolgreich zĂŒchten will, muss sich um ein hohes Maß an Fachwissen bemĂŒhen, vor allen Dingen, wenn jahrelang Linienzucht betrieben wird“, so Heidi Schulz.

 

„Katzen-Diplomatie“

 

Die Abgabe von vier Jungtieren an den Britischen Botschafter Sir Paul Lever und Lady Patricia Lever sowie den Britischen Generalkonsul a.D. Brian Rose und eine Mitarbeiterin der Britischen Botschaft, bildet einen der viele Höhepunkte der ZĂŒchterkarriere der Burma-Expertin. „Sir Paul und Lady Lever hier bei uns begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen, damit sie sich ihre zukĂŒnftigen Katzenkinder aussuchen konnten und spĂ€ter dann nach Berlin zu fahren, um die Jungtiere in ihr neues Zuhause zu bringen und in der Residenz der Britischen Botschaft, sich wenige Seiten hinter der Queen in das GĂ€stebuch eintragen zu können, zu speisen und ĂŒbernachten zu dĂŒrfen, das war schon ein Erlebnis. Dass es unseren Katzen Cuthbert und Clarice dort gut geht, davon konnten wir uns in diesem Jahr ĂŒberzeugen, als wir im Juni anlĂ€sslich des 50. ThronjubilĂ€ums der Queen vom Botschafter und der Lady persönlich zur „Golden Jubilee Party“ eingeladen wurden“, erzĂ€hlt Heidi Schulz.

 

Kurz-Standard: Burma

 

Kopf:

Von vorne: Kurzer Keil; breit an den Backenknochen; zur Schnauze hin stumpf zulaufend. Oberer Kopfteil breit und von guter Höhe. Zwischen den Ohren breit und leicht gerundet; Nasenspitze und Kinn bilden eine senkrechte Linie.

Nase:

Deutliche Einbuchtung am Ansatz (Stop).

Kiefer:

Breit am Kiefergelenk.

Kinn:

KrÀftig; im Profil muss es einen krÀftigen Unterkiefer zeigen.

Ohren:

Mittelgroß (Ausnahme: Jungtiere), breit im Ansatz mit leicht gerundeten Spitzen. Weit auseinander gesetzt; die Außenlinie folgt dem oberen Teil des Gesichtes.

Augen:

Weit auseinander stehend, ausdrucksvoll, lebhaft, leuchtend. Farben: Von gelb bis chartreuse. Goldenes Gelb ist erwĂŒnscht.

Körper:

Mittlere LĂ€nge, muskulös, kompakt, schwerer als das Aussehen vorgibt. Brust:KrĂ€ftig, im Profil gerundet.RĂŒcken:Gerade.

Beine:

Schlank, proportional zum Körper passend.Pfoten:Oval, klein, in Proportion zum Körper.

  

Schwanz:

Gerade, mittellang, mitteldick an der Wurzel, endet in einer abgerundeten Spitze.

 

Fell:

Sehr kurz, fein, seidig, glÀnzend, eng anliegend, fast ohne Unterwolle.

 

Farben:

Braun, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Braun-Tortie, Blau-Tortie, Chocolate-Tortie, Lilac-Tortie. Bei allen Farben Unterkörper heller als RĂŒcken und Beine. GleichmĂ€ĂŸig abgestufte FĂ€rbung; das Haar wird zur Wurzel hin heller. Gesicht und Ohren können etwas Kontrast zeigen. Alle VarietĂ€ten ohne Streifen oder Musterung.

 

Wesen:

Aufmerksam, aktiv, intelligent, freundlich, menschenbezogen, anhĂ€nglich, temperamentvoll, erfindungsreich, liebebedĂŒrftig.

Besonderheit:

Burmesen zÀhlen zu den langlebigsten Katzenrassen.

 

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